Ab und zu verordne ich mir ja bewußt Pausen - wenn ich von etwas Abstand gewinnen will, zum Beispiel.
In diesem Falle ist die lange Pause in meinem Blog aber eher ungeplant eingetreten - besser gesagt, war mir gar nicht bewußt, dass die Pause schon so lange gedauert hat.
Der Grund waren mehrere Projekte, die mich ziemlich beschäftigt haben.
Erstens haben wir den ganzen vorigen Sommer an Renovierungsarbeiten am Haus gearbeitet und ich war am Abend meistens zu geschlaucht, um mich noch vor den PC zu setzen.
Zweitens habe ich begonnen, ein Buch zu schreiben und habe auf den ersten Seiten sehr darum gekämpft, den richtigen Ton zu finden und hatte die Befürchtung, durch das Blogschreiben, da wieder zurückgeworfen zu werden. Ich hatte eine Idee, einen Plan, aber der ist mir anfangs immer wieder durch die Finger geglitten. Erst nach einigen Monaten hatte ich eine genauere Vorstellung davon und mir auch eine bestimmte Arbeitsweise zurechtgelegt, mit der ich jetzt weiterkomme. Langsam.
Drittens habe ich an einem neuen musikalischen Projekt gearbeitet, über das ich fürs Erste nichts hier erzählen wollte, das mich aber doch sehr in Anspruch genommen hat.
Den Traum von dieser Band hatte ich schon immer, alle haben bisher dazu uninteressiert abgewunken. Letztlich hat mich eine Panikattacke und Bühnenangst zu dem Gedankengang gebracht: ich möchte EINMAL Musik machen, die MIR gefällt und ich möchte, dass es mir völlig wurscht ist, ob es dem Publikum gefällt.
In dieser Stimmung habe ich eine ellenlange persönliche Songliste erstellt und mir einen Bandnamen und ein Szenario ausgedacht. Und als ich diese Idee vortrug, bekam ich plötzlich von mehreren Seiten ein interessiertes Ja! und auch noch viele nützliche Tips.
Derart beflügelt habe ich auch noch ein Lied komponiert und getextet.
Ja - soweit kann einen die Angst treiben!
Viertens war da auch noch Alltag, Urlaub, Weihnachten und das Weihnachtstief und meine Couch und Twitter...
Twitter und eine Spiele-App.....#blamablesOuting
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Sonntag, 11. März 2018
Dienstag, 23. Juni 2015
Weiter mit Musik
Nachdem wir die letzten Tage geräumt, geputzt, aber auch gefaulenzt haben, geht's jetzt weiter mit Musik:
Am vergangenen Wochenende eine Session mit Freunden im Tüwi, die nicht nur spannende Musikerlebnisse sondern auch berührende zwischenmenschliche Offenbarungen brachte.
Manche offen ausgesprochen - von einer wunderschönen Frau, die mich gar nicht so gut kennt und mir trotzdem ihre traurige Trennungsgeschichte erzählte.
Andere wiederum, die mir von Dritten über einen Freund diskret angedeutet wurden - die Geschichte ist noch zu früh um konkret darüber zu sprechen - aber man versteht plötzlich verschiedene Äußerungen....
Und eine Geschichte, die sich nur durch einen aufgeschnappten Satz und der Beobachtung von mühsam unterdrückten Tränen des Gegenübers erzählt....
Manche Abende sind so ....
Heute: letzte Soundmixings an einer CD-Aufnahme, morgen nachmittag Termin mit einem Freund, den wir bisher nur an Gitarre und Percussion kannten.
Zu unserer Verblüffung hörten wir ihn jedoch letztens aus Spaß eine James-Brown-Nummer singen und zwar so verblüffend gut, dass ihn der Beatman eingeladen hat, einen Song von ihm aufzunehmen.
Nicht immer ist aber ein spontaner Live-Künstler auch im Studio gut - da ist Genauigkeit, Geduld und Fähigkeit zur Wiederholung nötig. Wir werden sehen und sind schon gespannt !
Morgen abend dann: Treffen und Besprechung mit Bandmitgliedern einer Band, die ein Jahr pausiert hat.
Weitermachen? Aufhören? Neuanfang total? Ein letztes Konzert?
Ganz aufzuhören will sich keiner eingestehen - aber für Neuanfang ist Kraft, Energie und Einsatz gefragt. Auch da bin ich gespannt, was heraus kommt.
Für die nächsten zwei Wochen sind dann Aufnahmen mit einem Theatermusiker geplant, bei denen ich auch eine Sprechrolle übernehmen darf!
Nebenbei erwähnt: ich hasse meine Sprechstimme auf Aufnahmen!
Aber: ich liebe es, etwas zu machen, vor dem ich mich immer gedrückt habe - weil´s oft verblüffende Ergebnisse und Lektionen bringt.
Am vergangenen Wochenende eine Session mit Freunden im Tüwi, die nicht nur spannende Musikerlebnisse sondern auch berührende zwischenmenschliche Offenbarungen brachte.
Manche offen ausgesprochen - von einer wunderschönen Frau, die mich gar nicht so gut kennt und mir trotzdem ihre traurige Trennungsgeschichte erzählte.
Andere wiederum, die mir von Dritten über einen Freund diskret angedeutet wurden - die Geschichte ist noch zu früh um konkret darüber zu sprechen - aber man versteht plötzlich verschiedene Äußerungen....
Und eine Geschichte, die sich nur durch einen aufgeschnappten Satz und der Beobachtung von mühsam unterdrückten Tränen des Gegenübers erzählt....
Manche Abende sind so ....
Heute: letzte Soundmixings an einer CD-Aufnahme, morgen nachmittag Termin mit einem Freund, den wir bisher nur an Gitarre und Percussion kannten.
Zu unserer Verblüffung hörten wir ihn jedoch letztens aus Spaß eine James-Brown-Nummer singen und zwar so verblüffend gut, dass ihn der Beatman eingeladen hat, einen Song von ihm aufzunehmen.
Nicht immer ist aber ein spontaner Live-Künstler auch im Studio gut - da ist Genauigkeit, Geduld und Fähigkeit zur Wiederholung nötig. Wir werden sehen und sind schon gespannt !
Morgen abend dann: Treffen und Besprechung mit Bandmitgliedern einer Band, die ein Jahr pausiert hat.
Weitermachen? Aufhören? Neuanfang total? Ein letztes Konzert?
Ganz aufzuhören will sich keiner eingestehen - aber für Neuanfang ist Kraft, Energie und Einsatz gefragt. Auch da bin ich gespannt, was heraus kommt.
Für die nächsten zwei Wochen sind dann Aufnahmen mit einem Theatermusiker geplant, bei denen ich auch eine Sprechrolle übernehmen darf!
Nebenbei erwähnt: ich hasse meine Sprechstimme auf Aufnahmen!
Aber: ich liebe es, etwas zu machen, vor dem ich mich immer gedrückt habe - weil´s oft verblüffende Ergebnisse und Lektionen bringt.
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